Einrad-Blog

Neuigkeiten rund ums Einrad

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Elsbet 2013 in Liechtenstein

Elsbet - so nennt sich ein wunderschönes Einradtreffen in den Bergen von Liechtenstein. Urheber und Organisator ist Markus Büchel, ein ganz großes Vorbild in der Einradscene. Seinem Ruf sind dieses Jahr wieder ca 65 Einradfahrer gefolgt um gemeinsam verschieden schwierige Downhillrouten zu fahren und sich hinterher im Kuhstall bzw. am Lagerfeuer zu stärken und auszuruhen..
Die Lübecker Einradfüchse nahmen zum ersten Mal daran Teil. Wir waren 6 Kinder und 2 Erwachsene. Für uns als absolute Flachländer war schon das Ankommen ein Abendteuer. Denn die Hütten lagen zu dem Zeitpunkt in den Wolken, nicht nur die Kinder waren aus dem Häuschen.  Vom Einradfahren auf den Singletrails gar nicht zu sprechen.

Hinfahrt:
1000km sind lang, daher waren wir glücklich, dass uns die  Waldorfschule Illerblick  in Ulm gastfreundlich Ihre Turnhalle anbot. Wir freuten uns über wunderschöne Gebäude und supersaubere sanitäre Anlagen. DANKE!
Am Abend machten wir noch die Ulmer Altstadt unsicher und kehrten in einer Pizzaria ein mit rießigen Pizzen und sehr schöner Athmosphere.

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Freitag: (1. Tag)
Aber schon kurz nach dem Bezug der schönen Schlafplätze in den Hütten ging es auf die erste Tour.
Für uns war auch vollkommen neu, das niemand uns die Länge der Tour sagen konnte. Hier ging es nie um km sondern immer nur  um Höhenmeter hm. (sowas interessiert in Lübeck natürlich keine Sau, ob man nun nach einer langen Einradtour 3 oder 4 Höhenmeter gemacht hat, ist ja auch wirklich Jacke wie Hose) Wir schlossen uns also einer "mittelschweren" Tour an von 1000hm Downhill. Uff . . .  wir waren ca 20 Einradfahrer auf der Tour und sie führte uns auf sehr schmalen, steilen Wanderwegen  durch einen "Naturwald" (= jeder umgefallene Baum bleibt liegen). Das hieß alle paar Meter springen, bzw. für mich absteigen und klettern. :) Das was mir die ganze Zeit nicht aus dem Hirn ging, war die Information, dass dieses nur die Schnuppertour wäre . . . ich ahnte, was das für Morgen bedeuten würde.

Wir kamen dann auch glücklich und geschafft im Tal an, und freuten uns auf das leckere Abendessen im Kuhstall und unser Bett.

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Samstag: (2.Tag)

7Uhr wurde geweckt und die Kinder merkten gleich, dass die Wolken nicht in unseren Raum gekommen waren sondern sich komplett verzogen hatten. Dann ging es gutgelaunt zum leckeren Frühstück.
9:30Uhr standen dann die Shuttles da für die erste Tour.
Wieder schlossen wir uns der "mittelschweren Tour" an - nicht ahnend das hiermit nicht nur eine sondern gleich zwei Touren vom gestrigen Kaliber gemeint waren.
Die Wege waren wunderschön, schmal, steil und steinig. Die Konzentration war schon allein durch den Willen zu überleben, bzw. heile unten anzukommen gebunden.
Einmal sagte die Führerin zu mir,  dass dort vorne eine schwierige Stelle kommen würde, an der oft Fahrer ihr Einrad verlören. . . ich versuchte die Stelle zu meistern . . . es kam wie es kommen musste . . . aber ich rettete mein Einrad noch im Flug . . . legte es auf den Weg und flog selber - zur Freude aller anderen - den Hang runter - zum Glück mit Glück.
. . . der Tag ging bei bestem Wetter so weiter und wir meisterten auch die zweite Tour, jedoch kamen wir danach nicht mehr vorwärts die Treppe runter . . .
Die Kinder bauten am Nachmittag Brücken über den Fluß.
Der Abend war ganz erfüllt von einem begeisternden Stockspiel was einige Einradfahrer mit den Kindern Stundenlang mit spielten. Andere fanden sich am Lagerfeuer ein.

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Sonntag (3.Tag):

. . . alle ließen es gemühtlicher angehen und auch das schöne Wetter hatte sich zumindest bis zu Mittag verzogen - halb so wild denn so konnten wir in aller Ruhe unser Frühstück genießen und . . .

. . . wird fortgesetzt. Bilder folgen.

. . . meine Tochter meint, ich wurde 7 Jahre und dann nur noch größer . . . :)
. . . kann sein . . .
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